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Wirbelsäule Aktiv

Kurzbeschreibung
Die schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates - des neuro-muskuloskelettalen Systems - ist eine besonders häufig zu beobachtende Krankheitsgruppe, die durch ihre Rezidivneigung, teilweise auch durch ihre Therapieresistenz die Lebensqualität des Einzelnen reduziert, seine Arbeitsfähigkeit beeinflusst und durch die hohe Zahl seines Auftretens auch zu einem Problem für den Staat ist.

Von überragender Bedeutung zeigt sich hier die Prävention, die bei Gesunden, aber auch den vielen Menschen mit bereits leidvollen Erfahrungen im Sinne der Sekundärprävention, weiters auch der Tertiärprävention konsequent durchgeführt werden sollte.

Drei krankmachende Problemkreise werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht:

 > statische, -
 > dynamische und
 > psychische Fehl- bzw. Überbelastungen.


Situations-Analyse:
Krankenstände bei Arbeitnehmern in Gesundheitsberufen sind häufig verursacht durch Erkrankungen des Bewegungs -und Stützapparates.

Körperliche Belastungen am Arbeitsplatz, verbunden mit mangelnder Ergonomie führen häufig zu Fehlbeanspruchungen und Fehlhaltungen. Daraus resultierende chronische Schmerzzustände vermindern die Leistungsfähigkeit, die Arbeitseffizienz sinkt.


Strategien für präventive Maßnahmen gegen Wirbelsäulenbeschwerden
Die Zahl der Wirbelsäulenerkrankungen steigt. Rückenbeschwerden werden immer mehr zum unliebsamen Begleiter einer ganzen Generation. Diagnostik- und Therapiemethoden werden zwar ständig verbessert, dennoch ist und bleibt die Prävention die effektivste Behandlungsmethode. Nur durch Vorbeugung kann den fortschreitenden Erkrankungen der Wirbelsäule Einhalt geboten werden. Vor allem die im Laufe von Jahrzehnten konservativ-orthopädisch gezielt entwickelten Wirbelsäulenübungen sind ein unentbehrlicher Faktor bei allen vorbeugenden Maßnahmen.

Es gibt einen enormen Informationsbedarf für den Umgang mit Rückenbeschwerden. Wir haben daher ein spezielles Präventionsprogramm nach neuesten diagnostisch-therapeutischen Erkenntnissen entwickelt, das der Vorbeugung und der Linderung von Wirbelsäulenproblemen dient.


Konzeptidee
SOS-Körper, ein gemeinnütziger Verein zur Prävention von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates speziell von Wirbelsäulenstörungen (gegründet 1992) hat nicht nur vom Krankenanstaltenverbund der Gemeinde Wien den Auftrag einen Beitrag zur Prävention von Wirbelsäulenbeschwerden der Angestellten und des Personals der Wiener Krankenanstalten zu leisten. Die Wissensinhalte von SOS-Körper beruhen zum Teil auf den Erkenntnissen des Ludwig Boltzmann Institutes für konservative Orthopädie, aus der 31 Jahre langen Leitung einer Abteilung für konservative Orthopädie und aus den Erfahrungen von SOS-Körper, die im Laufe der Jahre ein Team von MitarbeiterInnen gebildet hat, die auf ein vielschichtiges Informationsmaterial des Vereines zurückgreifen können und deren Tätigkeit darauf basiert.

Dabei war und ist es Ziel die normalerweise breitbasige Prävention auf einzelne Personen zu spezifizieren um gezielter vorbeugend handeln zu können. Es wurde dazu ein entsprechender Fragebogen entwickelt, der über individuelle Eigenschaften, Anfälligkeiten, ev. krankheitsmitverursachende Faktoren informieren sollte.


Projektziel
Steigerung des Gesundheitsbewusstseins, verstärkte Wahrnehmung eigener Haltung und Bewegung bei typischen Abläufen im Arbeitsalltag und dadurch Verminderung der Fehlbelastung.

Erlernen von wirbelsäulenspezifischen Übungen zur Erhaltung der Rückengesundheit im Sinn einer Primärprävention, sowie bei bestehenden WS Problemen zur Reduktion der Schmerzzustände. Dadurch ergibt sich eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Steigerung der Arbeitseffizienz.


Wirbelsäulenschule
Die Schwerpunkte:
 1. Kräftigung der stabilisierenden Muskulatur im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule,
 2. Verbesserung der Beweglichkeit im Bereich der Brustwirbelsäule,
 3. Erlernen von Übungen, die sich auch gut im Alltag einbauen lassen.
 4. Analyse der berufspezifischen Belastungen und Optimieren der Bewegungsabläufe.
 5. Vor allem aber Spass daran etwas für den eigenen Körper zu tun und sich hinterher wohl zu fühlen.
 6. Motivation zur eigenen Bewusstseinsbildung (Hilfe zur Selbsthilfe).